bundesfreiwilligendienst-header-alt.jpg Foto: A. Zelck / DRK e.V.

Bundesfreiwilligendienst

Ansprechpartner

Frau Nadine Haubner
Personalverwaltung

Tel.: 0961 3900252

Anderen Menschen helfen mit freiwilligem Engagement ist keine Frage des Alters, sondern der Bereitschaft. Deshalb bietet das Bayerische Rote Kreuz auch die Möglichkeit, in verschiedenen Einsatzbereichen den Bundesfreiwilligendienst zu leisten.

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist ein gesetzlich abgesichertes soziales Bildungsjahr und steht im Unterschied zum FSJ auch älteren Freiwilligen offen. Als Freiwilligendienstleistende beim BRK stehen viele unterschiedliche Stellen und Aufgaben offen, um gemeinsam Menschen zu helfen. Jungen Freiwilligen bietet er wie das FSJ die Chance, sich zu orientieren, neue Kompetenzen zu erwerben und Stärken auszubauen. Ältere Freiwillige werden ermutigt, ihre bereits vorhandenen Kompetenzen sowie ihre Lebens- und Berufserfahrungen einzubringen und weiterzuentwickeln.

  • Wer kann teilnehmen?

    Der BFD wendet sich an Interessierte aller Altersgruppen, die mindestens die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben müssen.

    Anders als im FSJ können Freiwillige ab dem vollendeten 27. Lebensjahr auch in Teilzeit mit mehr als 20 Stunden pro Woche teilnehmen. Nähere Infos finden Sie auf dieser Seite.

  • Wie lange dauert der Einsatz?

    Ein BFD wird in der Regel über 12 Monate absolviert, Einsätze von 6 bis 18 Monaten sind nach Absprache und Möglichkeiten denkbar.

  • Wo werde ich eingesetzt? Welche Vorteile bringt es mir?

    Die für das BRK typischen Einsatzfelder im BFD sind:

    • Rettungsdienst
    • Patientenfahrdienst
    • Mobiler Sozialer Dienst
    • Kindergärten/ -hort
    • Mittagsbetreuung
    • Krankenhäuser
    • Altenpflegeheime
    • Tagespflegeeinrichtungen
    • Unterstützung in der Haustechnik

    Begleitend zur praktischen Tätigkeit bieten wir eine pädagogische Begleitung unter Anderem in Form von 25 Seminartagen für die jungen Freiwilligen und 12 Bildungstagen für die älteren Freiwilligen an.

    Vorteile im Bereich Rettungsdienst:

    • Absolvierung des Lehrgangs für Rettungsdiensthelfer. Dieser Lehrgang dient als Einstieg zum Rettungssanitäter.
    • Viele Veranstaltungen im Rahmen des Freiwilligenprogrammes.
    • Überbrückung bis zum Studium.
    • Aufbau eines Netzwerkes für spätere Tätigkeiten während der Semesterferien oder im Praxisjahr.

     

  • Was kostet das? Gibt es beim Bundesfreiwilligendienst eine Vergütung?

    Für eine Teilnahme an einem BFD entstehen Ihnen keine Kosten außer den gewöhnlichen Lebenshaltungskosten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein angemessenes monatliches Taschengeld. Freiwillige sind während ihrer freiwilligen Dienstzeit grundsätzlich Mitglied in der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Alle Sozialversicherungsbeiträge werden von der Einsatzstelle übernommen. Zusätzlich besteht für Freiwillige im BFD Anspruch auf Kindergeld bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres.

  • Wie kann ich mich bewerben? Welche Stellen gibt es?

    Das BRK bietet aufgrund der Vielzahl von Einrichtungen gute Möglichkeiten, eine Einsatzstelle zu finden, die den individuellen Interessen und Fähigkeiten der Interessenten/Interessentinnen entspricht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regionalstellen des Teams Freiwilligendienste klären dies in einem persönlichen Gespräch mit den Interessenten und Interessentinnen. Häufig gibt es auch die Möglichkeit einen Tag lang bei der vorgesehenen Einsatzstelle zu hospitieren. Der Beginn eines Freiwilligendienstes kann mit dem Träger individuell vereinbart werden. In der Regel beginnt der Freiwilligendienst jedoch zum 1. September eines Jahres.

    Ihre Bewerbung senden Sie bitte an den angezeigten Ansprechpartner.

  • Wo erhalte ich weitere Informationen?

    Die Freiwilligendienste des BRK haben eine separate Website, welche alle wichtigen Informationen und Kontaktdaten bereithält. Besuchen Sie uns auf www.freiwilligendienste-brk.de.

    Gerne können Sie sich auch telefonisch oder per Mail an den angezeigten Ansprechpartner wenden.